Insel Wangerooge

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Die Insel im Coronamodus


Mai 2020. Geringes Fahrgastaufkommen. Das Schiff wird mit Maske und Abstand gentert. Tagestuoristen und Hotelgästen bleibt der Zugang zur Insel weiterhin verboten. Lediglich Ferienwohnungen dürfen vermietet werden. Die Auflage: mindestens 6 Übernachtungen.

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Mai 2020. Ringelgänse nutzen die ruhige Zeit und fischen Allgen und Kleingetier aus der Nordsee.

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Mai 2020. Bars, Kneipen und Gaststätten, die ihre Umsätze nicht überwiegend mit dem Verkauf von Speisen erzielen müssen auch weiterhin geschlossen bleiben. In Niedersachsen werden die ersten Bußgeldbescheide verschickt. Aufgrund verschwurbelter Bestimmungen Festtage für entrückte Sesselbesetzer und Ordnungsfanatiker in den Verwaltungen. Der Norden hält zusammen.

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Mai 2020. Die ersten Strandkörbe werden wieder besetzt. Voerst kostenfrei von der Kurverwaltung zur Verfügung gestellt.

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Mai 2020. Seit dem 11. Mai dürfen Restaurants wieder öffnen. Viel zu kurzfristig werden die Auflagen dafür von der Landesregierung bekannt gegeben. Viele Wirte lassen ihre Betriebe vorerst geschlossen. Auch Café Pudding lässt die Jalousien weiterhin unten.

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Mai 2020. Verwandte, Besitzer von Eigentumswohnungen und Arbeiter dürfen die Insel wieder betreten. Trotzdem bleibt die Strandpromenade fast menschenleer. Restaurants bleiben geschlossen. Einige halten sich mit Ausserhausverkauf über Wasser, verkaufen Gutscheine für die Zukunft oder sammeln Spenden von Stammgästen. Geflaggt wird trotzdem. Normalität zum Trotz.

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APRIL 2020. Die Wildgänse am Ringgraben im Westen können ihre Kücken ungestört aufziehen.

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APRIL 2020. Neue Verbotsschilder am Saline-Übergang. Offenbar notwendig, da Spaziergänger wohl erhebliche Schäden anrichten, die den Bestand der Insel gefährden. Wer nicht gerade die WaStrBAV in der Tasche hat ist hoffnungslos überfordert und verloren, ob der Bedeutung. Ein weiterer Festtag für verordnungssüchte Sesselbesetzer in den Ämtern und Verwaltungen. Soll wohl heißen: Der Starnd gehört uns, verpfeift Euch gefällgst von unserem Strombauwerk. Der touristisch nutzbare Teil der Insel wird immer weiter eingeschränkt.

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APRIL 2020. Alle Räder stehen still. Auch am Deckwerk im Westteil der Insel, dem "Jahrhundertbauwerk", wird nicht weiter gearbeitet. Die Planung steht seit 2016. Das erste Bauunternehmen ist gescheitert, es hatte sich mit der Aufgabe übernommen. Lange Arbeitspause zur Neufindung. Gerade läuft es wieder an, da kommt Covid 19 um die Ecke.

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APRIL 2020. Insulanerinnen und Insulaner sind die einzigen Strandläufer zur Zeit. Am Saline-Übergang wird gefundenes Strandgut abgelegt und mit Steinen beschwert. Plastikmüll wie Teile von Netzen und Plastktüten. Gefährlich für die Vogelwelt. Die Verwaltung stellt am Übergang wieder einen Drahtbehälter auf, der sich schon in wenigen Tagen füllt.

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APRIL 2020. Menschenleerer Strand bei bei schönstem Wetter.

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APRIL 2020 Ein Seehund genießt den Sonnenaufgang und den menschenleeren Strand.

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APRIL 2020 Die Dumper warten auf den nächsten Einsatz. Der Strand wird nur zum Teil wieder aufgeschüttet. Kosteneinsparung. Der Saisonverlauf ist ungewiss. Gäste, Besucher und Verwandte, die nicht auf der Insel gemeldet sind dürfen die Insel nicht betreten. Sperrgebiet für das Virus. Insulaner dürfen die Insel verlassen und nur sie dürfen wieder vom Festland anreisen. Teilweise sind die eingesetzten Schiffe lediglich mit einem oder zwei Passagieren besetzt.
 
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